Wie man gute Backlinks generiert - Universal Guide 2019

10 Möglichkeiten gute Backlinks zu generieren

Wie man gute Backlinks generiert - Universal Guide 2019

Inhaltsverzeichnis:

 

Ein Backlink ist ein "Rückverweis".
Eine andere Bezeichnung für den Backlink kann auch Incoming Link oder Inbound Link sein, was einfach "eingehender Link" bedeutet.

Backlink Erklärung
Backlinks können nur von anderen Webseiten hervorgehen, nie von der eigenen Webseite.

Kurz gesagt bedeutet das, du generierst einen Backlink, sobald eine andere Webseite einen Link zu deiner Webseite bereitstellt.

Backlinks haben einen großen Einfluss, teils hört man sogar davon, es wäre der #1 Rankingfaktor der SEO. Ob nun der größte Faktor oder nicht, sicher ist das dadurch die Bekanntheit deiner Website in den Suchmaschinenergebnissen verbessert. 

Welche Links gelten als Backlinks?

Klären wir doch kurz einmal, einige der Begrifflichkeiten, die im Internet kursieren.

  • Link Juice / Verknüpfungsstärke: Der Begriff bezieht sich auf die Backlinks einer Website und berücksichtigt Qualität und Quantität. Das heißt, der Wert eines Links und die Anzahl der Links werden analysiert. Es sind aber auch noch weitere Faktoren ausschlaggebend, wie bspw. die Position der Webseite bei den Suchmaschinenergebnissen oder die Verteilung der Links. Verweist eine Webseite auf deinen Artikel oder deine Website, verbessert sich die Verknüpfungsstärke. Wozu trägt diese Verknüpfungsstärke bei? Sie hilft beim Ranking des Artikels und verbessert auch die Autorität der Domain. Möchte man das unterbinden, kann man einen No-Follow-Tag verwenden. (Begriff wird geklärt.)
  • No-Follow Link / Nicht Folgen Link: Wenn eine Website auf eine andere Website verweist, der Link aber ein No-Follow-Tag enthält, übergibt dieser Link keinen Link Juice. In diesem Fall hat der Link keinen Effekt auf das Ranking einer Seite. Mögliche Anwendungsbereich für No-Follow-Tags sind Webseiten, bei denen man keine Verantwortung für die Inhalte übernehmen möchten. Für den Nutzer ergeben sich aber keine sichtbaren Unterschiede, somit erwirken auch No-Follow Links einen positiven Beitrag. Sie führen Nutzer auf deine Webseite.
  • Do-Follow Link / Folgen Link: Diese Links sind der Standard. Hier steigert sich der Link Juice und trägt so seinen Anteil zur SEO. Hier wird also dem GoogleBot mitgeteilt, dass er den empfohlenen Backlink crawlen darf.
  • Verknüpfung von Root-Domains: Es handelt sich hierbei um die Anzahl der Backlinks, die von einer Domain auf Ihre Website gelangen. Selbst wenn eine Website mehrmals mit Ihrer Website verlinkt wurde, bspw. stellt jeder Blogbeitrag einer Blog Website Ihren Link zur Verfügung, wird sie dennoch nur als eine einzig verknüpfte Root-Domain betrachtet.
  • Links mit geringer Qualität: Links mit geringer Qualität sind Links, die von Google dementsprechend gewertet wurden. Dazu gehören SEO technisch minderwertige Websites, automatisch erstellte Websites, Spam-Sites oder sogar Pornoseiten. Obwohl deine Webseite vielleicht dadurch eine hohe Anzahl an Backlinks dazugewonnen hat, werden diese deiner Seite mehr schaden als nützen. Somit ist vor allem Vorsicht beim Kauf von Backlinks geboten.
  • Links mit hoher Qualität: Es gibt verschiedene Meinungen, was die Qualität einer Webseite ausmacht, Domain Authority, Seitenrelevanz, die Länge und Qualität des Inhalts einer Seite. Um sich aber wirklich ein Bild machen zu können, ein Vergleich: Du hast dein eigenes Lieferunternehmen gegründet und generierst deine ersten Aufträge. Solange du Aufträge für Kleinunternehmen übernimmst, wird auch dein Lieferunternehmen sich in diesen Kreisen bewegen. Konsultiert dich aber auf einmal ein Großunternehmer, könnte das dein Sprungbrett sein, dich im "Big Business" zu etablieren. Links mit hoher Qualität repräsentieren in diesem Vergleich die Großunternehmer. Ein letzter nennenswerter Faktor ist noch, dass der Link dein Keyword oder eine Keyword-Phrase verwendet und vorzugsweise diese Webseite dann das gleiche oder ein ähnliches Inhaltsthema behandelt.
  • Internal links / Interne Links: Links, die sich auf deiner Webseite befinden und zu weiteren Inhalt auf deiner Webseite führen, werden als interne Links bezeichnet. Generell nützlich um den Nutzer das Navigieren auf deiner Webseite zu erleichtern und Inhalte schneller zu finden.

 

  1. Backlinks verbessern dein Ranking in der organischen Suche. Das eigentliche Hauptziel ist es ja, mittels Backlinks die Google Positionen bis ganz nach oben zu erklimmen.
  2. Du steigerst deinen Bekanntheitsgrad. So wie ein Schauspieler, der seinen Durchbruch mit der ersten großen Rolle in einen Film erreicht hat, wird deine Seite automatisch immer bekannter, sobald einmal viele Backlinks im Umlauf sind.
  3. Deine Webseite wird schneller in den Google Index aufgenommen und richtig eingeordnet. Logisch, denn wenn deine Seite überall auftaucht, wird auch selbstverständlich Google schneller auf dich aufmerksam.
  4. Du generierst Traffic mit Nutzern, die sich genau über dieses Thema informieren möchten. Backlinks erfüllen mehr Sinn, als nur den Google-Bot zufriedenzustellen. Backlinks können zu einer wertvollen Traffic-Quelle werden. Ein gut platzierter Link kann viele neue Besucher auf deine Seite bewegen, die wiederum zu zahlenden Kunden konvertieren können.

Backlinks sind unerlässlich, wenn man seine Webseite für die Suchmaschinen optimieren und einen der ersten Plätze bei den Suchmaschinenergebnissen einnehmen möchte.

Top 5 Google Positionen
Die Anzahl der Backlinks unter den 5 besten Suchergebnissen liegt bei den verwendeten Keywörtern in diesem Beispiel nicht unter 385. Mit Sicherheit alles Backlinks von hoher Qualität.

Ersten Google Suchergebnisse
Die ersten Google Suchergebnisse werden am meisten betrachtet, eine Eyetracking Untersuchung zeigt dies ganz deutlich.

Google betrachtet die Backlinks als ein Urteil für die Qualität deiner Website. Das Ergebnis des Urteils findet sich dann in den SEO- und PageRank-Algorithmen wieder. 

Im folgenden Link erklärt Google selbst welche Links den Ansprüchen nicht genügen und zu einer Verschlechterung des Pageranks beitragen. 
Google Qualitätsrichtlinien.

Wir sammeln Backlinks, die folgenden Anforderungen gerecht werden.

  • Ruf und Einfluss. Webseiten mit Ruf und Einfluss in dem jeweiligen Themengebiet sind ganz einfach eine vertrauenswürdige Informationsquelle. 
  • Relevanz. SEO-Algorithmen berücksichtigen die Relevanz eines Links. Relevante Links verbinden Seiten, die über das gleiche Thema sprechen, bzw. sollte der Kontext stimmen. Daher ist es auch für Webdesigner nicht gänzlich ungefährlich ein Backlink bei ihren Kunden im Footer zu platzieren. Was hat bspw. ein Hundetrainer (Kundenseite) mit Webdesign zu tun? Hingegen wäre dies ein Musterbeispiel: Eine Rezeptseite verlinkt zu einer anderen Seite, die über die gesundheitlichen Aspekte der Zutaten spricht.
  • Einzigartigkeit. In der realen Welt setzen sich meist die Firmen durch, die sich von den anderen abheben können. Genauso benötigen wir einzigartige Backlinks. Damit sind Links gemeint die sich nicht alle anderen Mitbewerber in ihrer Branche teilen, sondern Links die all die anderen Kriterien erfüllen und dennoch nicht oft auftauchen. Musterbeispiel: Es wurde ein Interview in einem Journal oder einer Zeitung über dich und deine Webseite veröffentlicht.
  • Effektivität. Ab wann ist ein Backlink effektiv? Solange er verwendet wird. Wird er nicht verwendet verringert sich sein Wert für dich und für die Ursprungsseite.

Hier eine Empfehlung der Google Webmaster:

Diese Liste ist nicht nach Signifikanz sortiert, jede dieser Möglichkeiten Backlinks zu generieren, kann sehr erfolgreich sein.

Ein kurzer Überblick:

  1. Blog erstellen
  2. Backlinks deiner Mitbewerber replizieren
  3. Autoritätsseiten/Influencer kontaktieren
  4. Brancheneinträge
  5. Webverzeichnisse/kataloge und Linklisten
  6. Gastbeiträge, Kommentare, Bewertungen und Forenbeiträge
  7. Soziale Medien & Marketing
  8. Video, Foto, Infografik und Dokument Sharing
  9. 404 Fehler Technik
  10. Selbstverlinkung - Web 2.0

1. Einen Blog erstellen. 

Wenn du bei Google nach Möglichkeiten Backlinks zu generieren suchst, erscheint nahezu auf jeder Seite ob deutsch oder englisch dasselbe Ergebnis.

Erstelle deinen eigenen Blog.

Warum ist ein eigener Blog so effektiv?

Im Prinzip lässt sich das ganz leicht beantworten. Du kannst über ein Thema aus deinem Bereich schreiben, das viele Menschen beschäftigt. Ist der Inhalt wertvoll genug, wird sich dieser Blog im Internet verbreiten.

Damit hast du neben all den Backlinks auch noch direkt die richtigen Nutzer auf deiner Seite. Wichtig ist allerdings das dein Blog einige Voraussetzungen erfüllt.

Der Inhalt muss folgendes beinhalten:

  • SEO Optimiert. Keywörter, oft gesuchte Fragen, die Länge des Inhalts, Einbettung sozialer Medien etc.
  • Relevante / Nützliche Informationen. Probleme lösen. Wichtige Informationen teilen. Die meisten Menschen suchen nach diesen Inhalten.
  • Gut strukturierter Inhalt / gute Lesbarkeit. Eine gute Gliederung besteht aus kurzen Abschnitten, Formatierungen, Überschriften und dem Einsatz von Medien. Für eine gute Lesbarkeit einfache und kurze Sätze schreiben. Zwei englische Guides geben zudem noch sehr nützliche Tipps, welche Wörter und Phrasen sich am besten gebrauchen lassen. 79 Machtwörter und die 189 mächtige Wörter und Phrasen
  • Einzigartig oder Übertrumpfen. Das Internet ist überflutet mit informativen Seiten und Blogs. Daher muss dein Blog eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen. Entweder deckt dein Beitrag eine Nische, die nicht ausreichend beleuchtet wurde, oder du wählst ein bekanntes Thema aus und machst es einfach besser als alles bereits Vorhandene.

Ein kleiner Tipp noch:

Eine oft gestellte Frage ist:

Wie viele Wörter muss ein guter Blogbeitrag enthalten?

Meinungen dazu schwanken, viele Studien und Berichte erwägen eine Wortzahl von ca. 1700 Wörtern.

Autoritätsseiten wie Moz berichten von einer Wortzahl zwischen 2350 und 2425.

Ein Blogartikel benötigt mindestens 1000 Wörter. Hier werden ein paar dieser Studien angeführt.

Zum testen habe ich mir die ersten 5 Blogbeiträge zu den Keywörtern "Wieviel Wörter für einen Blogartikel?" herausgesucht.

Folgendes Ergebnis.

Bloglänge
Anzahl der Wörter in einem Blogbeitrag? Über 1000 Wörter sollten für ein sicheres Ergebnis sorgen.

Tatsache ist, dass die ersten Plätze eine hohe Wortzahl in ihrem Blog verzeichnen können. Möglicherweise kann man in diesem Beispiel sogar mit einem noch umfassenderen Blog, die erste Position erklimmen.

Selbstverständlich lässt sich aber ein guter Blogbeitrag nicht nur an der Wortanzahl bemessen, das ist nur einer von vielen Faktoren.

Zu guter Letzt gilt es deinen Blog bekannt zu machen.

Entweder versuchst du selbst, deinen Blog zu verbreiten, oder du nimmst etwas Werbegeld in die Hand und verbreitest deinen Blog mittels Social Media Marketing.

Das ist eine relativ schnelle Methode qualitative Backlinks zu erzeugen.

Warum?

Weil andere schon einen Teil deiner Arbeit übernommen haben, die Backlinks deiner Mitbewerber sind sehr wahrscheinlich auch für dich interessant, vor allem die qualitativen! Daher ist die Suche von Autoritätsseiten schon einmal eingegrenzt. 

Zur Anwendung 3 Schritte:

Schritt 1. Suche bei Google nach den für dich relevanten Keywörtern. Schreibe dir die zehn best platzierten Webseiten auf.  

Schritt 2. Analysiere die Backlinks dieser Seiten. Am Ende dieses Blogs findest du ein paar nützliche Tools zur Analyse. Für dich relevante Backlinks sind solche mit einem hohen Wert bei der Moz Domain Authority und Ahrefs Domain Rank.

Schritt 3. Nimm Kontakt auf. Hast du die Backlinks ausreichend analysiert und nach Qualität sortiert, kontaktiere alle für dich interessanten Webseiten. Es kann hilfreich sein, sich die Webseite einmal genauer anzusehen, unter anderem, um zu untersuchen, was genau verlinkt wird, ob der Inhalt zu dir passt, warum dein Mitbewerber einen Backlink erhielt, damit du einen sinnvollen Link zu deiner Seite anbieten kannst. Musterbeispiel: Dein Mitbewerber hat einen Backlink auf einer autoritären Seite durch einen Gastartikel gewonnen. Kontaktiere doch diese Seite, mit der Bitte, ebenfalls einen Gastartikel verfassen zu dürfen.

Zu beachten: Halte Ausschau nach Do-Follow Links, diese Links helfen dir bei der Suchmaschinenoptimierung. No-Follow Links sind natürlich dennoch interessant um einige Besucher auf deine Website zu leiten. 

3. Autoritätsseiten und Influencer kontaktieren

Der direkteste Weg von allen. Allerdings empfiehlt es sich nicht immer, die #1 Autoritätsseite oder den #1 Influencer zu kontaktieren. Diese werden wahrscheinlich mit Anfragen überflutet.

Zugänglicher sind wahrscheinlich etwas kleinere Seiten, die aber immer noch qualitativ sind oder Influencer mit etwas kleinerer Zuhörerschaft.

Das Gute dabei ist, dass die Abdeckung einiger "mittelmäßiger" Backlinks schnell den Wert eines "High Quality" Links ausgleichen. Möglicherweise zieht man dadurch auch wieder die Aufmerksamkeit der großen Seiten/Influencer auf sich.

Kontakt herstellen
Kontakt über E-Mails oder soziale Medien, ist ein direkter und einfacher Weg an Backlinks zu gelangen.

4. Brancheneinträge

Branchenbucheinträge haben 2 Vorteile:

1. Sind es zumeist Webseiten mit sehr hoher Domain Authority und somit äußerst wertvollen Backlinks, bspw. bietet Google selbst einen Brancheneintrag ein.

2. Wird oft lokal gesucht. Durch einen Brancheneintrag gewinnt man somit eine gute Möglichkeit dazu, Traffic zu generieren.

Hier eine kurze Liste, auf denen sich definitiv ein Brancheneintrag lohnt. 

Es gibt natürlich noch viel mehr Optionen.

Eine Webseite hat sich mit dieser Arbeit noch ausführlicher beschäftigt und eine gut recherchierte Liste, sortiert nach Domain Authority ausgearbeitet:

Branchenbuecher

Branchenbücher
Brancheneinträge. Absteigend nach Domain Authority sortiert.

5. Webverzeichnisse/kataloge und Linklisten

Auf den englischen Seiten wird hier oft von "Resource Pages" oder "Link List Pages" gesprochen.

Doch Vorsicht!

Dieser Weg erscheint am leichtesten von allen.

Einfach einen Eintrag im Katalog hinterlassen und schon hat man einen ausgezeichneten Backlink generiert. Nichts anderes ermöglichen teilweise auch die automatischen Backlink Generatoren. 

Warum gefährlich? Seit dem 24.02.2012 gibt es das Google Penguin Update, auch bekannt als Webspam Update. Seit diesem Tag werden überoptimierte Webseiten, bspw. durch zu schnell generierte Backlinks, Spam in Webverzeichnissen, Katalogen, Linklisten, automatischen Backlinkgeneratoren, abgestraft.

Die Gefahr resultiert also in zwei möglichen Folgen. Entweder verschlechtert sich dein Ranking aufgrund von schlechten / low quality Backlinks oder du erhältst einen Google Penalty.

Jedoch bedeutet das nicht, dass es keinerlei Webverzeichnisse gibt, bei denen sich ein Eintrag lohnen würde.

Die Webseite Sumago prüfte im Jahr 2016 einmal die gängigen Webkataloge auf Basis des Sichtbarkeitsindex von SISTRIX.

Kurze Begriffserklärung. Der Sichtbarkeitsindex von SISTRIX bedeutet zitiert:

"Der SISTRIX Sichtbarkeitsindex macht den Erfolg einer Seite in den Google-Suchergebnissen messbar. Auf Basis von vielen Millionen Datenpunkten erheben wir diesen Indexwert seit 2008."

Webkataloge
Webverzeichnisse/kataloge. Der Großteil verschlechtert dein Ranking bzw. kann sogar zu einem Google Penalty führen.

Eine kurz zusammengestellte Liste, guter Webverzeichnisse.

Um weitere gute Webverzeichnisse ausfindig zu machen, empfehle ich dir einfach nach "Webverzeichnisse", "Webkataloge", "Linklisten" zu googeln und diese mit den Tools, die ich am Ende des Blogs bereitstelle, zu überprüfen.

6. Gastbeiträge, Kommentare, Bewertungen und Forenbeiträge

Gastbeiträge schreiben, ist eine der besten Möglichkeiten, dir einen guten Ruf im Internet zu erwerben. Du kannst gezielt für deine Zielgruppe schreiben und auch durch Nischenbereiche auf dich aufmerksam machen.

Insgesamt eine Technik, die sich hervorragend dafür eignet, Follower und Likes auf Social Media zu gewinnen. Womit wiederum Traffic gesteigert und qualitativ hochwertige Backlinks aufgebaut werden können.

An der Stelle eine kleine Erfolgsstory:

Leo Widrich ein Mitbegründer von BufferApp nutzte das Gästeblogging um neue Kunden zu gewinnen. Er verfasste 150 Gastbeiträge, die innerhalb von 9 Monaten veröffentlicht wurden. Insgesamt brachte ihm das 100.000 Nutzer ein!

Erfolgreiches Gästeblogging
Erfolgreiches Gästeblogging. Mit viel Mühe und Zeitaufwand lassen sich unglaubliche Ergebnisse erzielen.

Hier gibt es eine Liste, mit 369 angeführten Blogs die dir ermöglichen Gastbeiträge zu verfassen.

Gastautor werden.

Wie sollte dein Gastbeitrag aussehen? Außergewöhnliche Inhalte unterscheiden gute Webseiten von unbekannten Seiten. Inhalte sind dann außergewöhnlich, wenn sie dem Leser einen echten Nutzen bringen.

Dein Inhalt muss ganz einfach besser/umfangreicher sein als alles andere. 

Aber selbst wenn du ein Thema perfekt ausführen kannst, sollte es zu der Seite passen. Richte dich also an den Stil und das Thema der Seite. 

Das kann viel Zeitaufwand bedeuten, besonders wenn du beispielsweise Recherchen und Analysen durchführst, um den Lesern einen Mehrwert zu bringen. Aber es lohnt sich definitiv!

Weitere Möglichkeiten über andere Webseiten mit Texten auf die Eigene aufmerksam zu machen sind:

  • Kommentare,
  • Bewertungen und
  • Forenbeiträge zu schreiben.

Es gibt viele Foren, Shops, Seiten mit Kommentarfunktion mit sehr hoher Autorität, deren Backlinks Gold wert sind. 

Es gilt aber dasselbe Prinzip wie beim Gästebeitrag. Melde dich bitte nicht in einem Forum an, um kurz und knapp einen Beitrag mit Link zu erstellen. Registriere dich in einem Forum und sei zunächst einmal aktiv und behilflich. Wenn die Zeit gekommen ist, veröffentliche ein Link zu deiner Seite / deinen Beitrag. 

Bei Kommentaren und Bewertungen (bspw. Reviews gekaufter Artikel oder anderer Produkte) lässt sich schon schneller ein Link einfügen. Allerdings sollte auch dieser Kommentar oder die Bewertung hochwertig und seriös wirken. 

Ich habe selbst einen guten Backlink aufgrund eines Kommentars, welcher mir ebenfalls Traffic für den Blogbeitrag "Datei wird verwendet - Programm feststellen" erzeugt.

Ausführlicher Kommentar
Ein ausführlicher und hilfreicher Kommentar kann für einen guten Backlink sorgen und zu einer langfristigen Trafficquelle werden.

Möchtest du selber fündig werden nutze die Google Suchfunktion wie folgt:

  • Dein Keywort + "Kommentar verfassen" | "Kommentar erstellen"
  • Dein Keywort + "Kommentar abgeben"
  • Dein Keywort + "Beitrag verfassen" | "Beitrag erstellen"
  • Dein Keywort + inurl:schreib-uns
  • Dein Keywort + intitle: schreib uns
  • Dein Keywort + Gastbeitrag
  • Dein Keywort + Gastbeiträge
  • Dein Keywort + inurl:beitrag schreiben

Ein paar Beispiel Links bei denen man schnell ein Kommentar hinterlassen kann:

7. Soziale Medien & Marketing

Soziale Medien sind das perfekte Medium um Inhalte zu verbreiten und die Sichtbarkeit deiner eigenen Webseite zu steigern. Es gibt mehr als 2,7 Milliarden Social Media-Nutzer auf der ganzen Welt - das sind in etwa 35 % der Weltbevölkerung - und diese Zahl wächst jedes Jahr weiter.

Und wie sieht es bei den Nutzern aus Deutschland aus? Die beliebtesten sozialen Netzwerke nach Reihenfolge sortiert:

  1. WhatsApp
  2. Facebook
  3. YouTube
  4. Instagram
  5. Twitter

Von dieser Vielzahl an Menschen nutzen ganze 86 % Social Media mindestens einmal täglich und 30 % teilen oder veröffentlichen Inhalte mehr als 10-mal täglich.

Bei so einer Masse von potenziellen Nutzern aus deiner Zielgruppe wird es natürlich interessant.

Daher lautet die wichtigste Frage:

Können die sozialen Medien für die Suchmaschinenoptimierung genutzt und wertvolle Backlinks gewonnen werden? 

Das wichtigste vorab:

Nahezu alle Social Media Links sind "No Follow Links", die von Suchmaschinen ignoriert werden und daher nicht für den Linkaufbau genutzt werden können. 

Deswegen kursiert der Gedanke, das soziale Medien keinerlei Einfluss auf die SEO hätten.

Doch ist das wahr?

Zunächst einmal sei gesagt, dass dieser Gedanke höchst umstritten ist.

  • Eine Studie von Moz sieht Quantität und Qualität von Social Signals als einen der wichtigsten Rankingfaktoren. 
  • Eine Studie von Searchmetrics sieht ebenfalls eine Verbindung zwischen Social Signals und guten Rankings. Es wird aber auch in derselben Studie verlautet, dass es genauso Seiten gibt, die ohne viele Social Signals gute Ergebnisse erzielen.

Mit Social Signals sind Rückmeldungen von Nutzern gemeint, die über die sozialen Medien erfolgen.

Google äußerte sich ebenfalls zum Einfluss der sozialen Medien auf die SEO.

Die Frage war, ob Links aus sozialen Netzwerken auch für das Ranking in den Suchmaschinenergebnisseiten eine Rolle spielen. Das Original-Zitat von Google:

“Yes, we do use it as a signal. It is used as a signal in our organic and news rankings. We also use it to enhance our news universal by making how many people shared an article”

Google Webmaster Matt Cutts äußerte sich ebenfalls im Jahr 2014 in einem Video dazu.

Fazit: Social Signals sind ein möglicher Rankingfaktor.

Aber was ist mit den Backlinks?

Es lassen sich trotzdem wertvolle Do-Follow Backlinks generieren!

Wie?

Der Idealfall: 

Du hast ähnlich wie beim eigenen Blog, Gästeblogging, Kommentieren, einen außergewöhnlichen Inhalt verfasst, mit dem Ziel, Lesern einen echten Mehrwert zu bieten. Nun teilst du diesen Inhalt mit deiner Zielgruppe in den sozialen Medien. 

Umso mehr sich die Reichweite deines Beitrags erhöht, desto größer ist die Chance, dass Autoren und Blogger den Inhalt aufgreifen und auf die Quelle (deine Webseite) zurückverlinken.

Das bedeutet - Organisch gewonnene und themenrelevante Backlinks.

Voraussetzung dafür ist natürlich Folgendes:

  • Hohe Reichweite
  • Hohe Interaktionsrate

Welche weiteren Vorteile würde dieser Idealfall noch mit sich bringen?

  1. In den sozialen Medien werden Follower gewonnen, die somit den Traffic deiner Seite erhöhen.
  2. Wird der Beitrag oft geteilt, erhöht sich automatisch die Reichweite für künftige Beiträge.
  3. Auf steigenden Bekanntheitsgrad folgen auch organische Suchklicks, die natürlich die Position der Website in den Suchmaschinen steigern.

Leider erfülle ich die Voraussetzungen nicht.

Da kommt das Marketing ins Spiel. Je nach Budget lässt sich die Reichweite in sozialen Netzwerken einfach kaufen. Mit den richtigen Filtern wird die genaue Zielgruppe erreicht und der Kostenaufwand eingeschränkt. Damit ließe sich theoretisch die Reichweite beliebig steigern.

Aber wie kann ich die Interaktionsrate beeinflussen?

Da lässt sich leider wenig machen. Eine Faustregel "90 - 9 - 1" besagt: 

  • 90 % in einer Community sind nur Beobachter
  • 9 % interagieren unregelmäßig
  • 1 % der Nutzer tragen aktiv Inhalte bei

Wir wollen natürlich die 1 % der Nutzer erreichen, die uns unseren wertvollen Backlink ermöglichen!

Ein kluger Schritt wäre es also, in deine Zielgruppe auch andere Blogger mit einzubinden.

Mit welcher Art Inhalt hab ich die besten Chancen?

Es gibt Beiträge, die das Potenzial haben eher verlinkt zu werden.

Beiträge aus sozialen Medien
Eine Studie von The Manifest zeigt, welche Beitragstypen das höchste Potenzial erzielen.

Kleiner Tipp: Dieser Punkt "Soziale Medien & Marketing" lässt sich auch wunderbar mit Punkt 3 "Influencer kontaktieren" verbinden. Hast du dir einmal ein Publikum in den sozialen Medien aufgebaut, kannst du auch ohne Weiteres, linkfreudige Nutzer, Blogger, Autoren oder Influencer direkt kontaktieren und einen Link zu deiner Webseite anbieten.

8. Video, Foto, Infografik und Dokument Sharing

Das sind alles wunderbare Möglichkeiten Backlinks höchster Autoritätsseiten zu erzeugen!

Außerdem trägt es dazu bei, deine Marke bekannt zu machen und deine Sichtbarkeit zu erhöhen. 

Fangen wir an mit:

Video-Sharing.

YouTube ist mittlerweile die zweitbeste Suchmaschine.

Welchen Vorteil haben Videos gegenüber Text?

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Wie viel mehr dann ein Video? Wir leben in Zeiten, in denen die meisten Nutzer Informationen so schnell und kompakt wie möglich erhalten möchten. Durch die Verwendung von Videos kannst du genau dieses Publikum für deine Website gewinnen.

Kurz zusammengefasst sind das die Vorteile:

  • Videos sind für alle Endgeräte kompatibel. 
  • Kompakt und informativ.
  • Gute Möglichkeit, neue Kunden zu generieren.
  • Sie sind auf Social Media Plattformen einfach zu teilen.
  • Videos vermitteln dem Nutzer etwas Persönliches.

Wenn du das Geld aufbringen kannst, lohnt es sich einen professionelles Team für dein Firmenvideo zu engagieren.

Die Kosten können dabei aber stark variieren.

Mit dem nötigen Geschick lassen sich Videos auch auf eigene Faust erstellen. Ein gutes Konzept, ein wenig Erfahrung und gute Beobachtung, plus der Kauf von Vorlagen können für die meisten Kleinunternehmen schon ausreichen.

Es muss allerdings nicht immer ein Firmenvideo sein.

Andere Möglichkeiten sind:

  • Ein kontroverses Thema zu diskutieren.
  • Einen Experten in deiner Nische interviewen.
  • Tutorials oder "How-to" Videos.

Kommen wir jetzt aber wieder zurück zu dem Wesentlichen!

Backlinks.

Casey Henry bei Moz sagte: "Ein Video im Vergleich zu nur Text zu haben, wird die durchschnittliche Anzahl der Link-Domains fast verdreifachen".

Sprechen wir kurz 3 Möglichkeiten durch, wie du Video-Backlinks erhalten kannst:

  • Dein Video über Video-Sharing-Sites teilen.
  • Bestehende Videos kommentieren.
  • Ein Profil auf den Videoseiten erstellen.

Video-Sharing-Sites: Hier ein paar Seiten die dir zeigen, wo du deine Videos teilen kannst. 

Kommentieren: Vorsicht! Hier gilt dieselbe Achtsamkeit wie bei Blog-Kommentaren. Bitte keinen Einzeiler Kommentar, der einfach nur deinen Link enthält. Am besten ein ausführlicher, qualitativer Kommentar und dein Link in der Signatur eingefügt. Das reicht für einen Backlink der Videoseite aus.

Profile erstellen: Eine weitere Möglichkeit, Backlinks zu erhalten. Einfach ein Profil auf jeder der wichtigen Videoseiten erstellen und deinen Link darin einfügen. Bspw.:

Foto Sharing.

Wenn soziale Medien uns ein Geheimnis verraten haben, dann ist es folgendes:

Menschen lieben es, Bilder zu posten und zu teilen.

Qualitative Bilder kostenfrei anzubieten, damit Nutzer sie teilen können, erscheint zunächst unsinnig.

Warum sollte ich meine Rechte an ein Bild abgeben?

Der Trick ist ganz einfach, wir machen uns dieses soziale Verhalten zunutze und ermöglichen das Teilen des Bildes nur unter der Voraussetzung, dass ein Link auf die Quelle (deine Webseite) verweist.

Die Fotos, die du teilen möchtest, müssen selbstverständlich ebenfalls von hoher Qualität sein. Welche Voraussetzungen ein gutes Foto haben sollte, gibt uns der Suchmaschinengigant Google zu verstehen.

Google Guide - Bilder publizieren

Hier findest du die richtigen Seiten, um deine Backlinks mittels Foto Sharing zu generieren.

Infografik / Dokument Sharing.

Wie bei den Videos gilt auch bei den Infografiken die Frage:

Selbst erstellen oder erstellen lassen?

Infografiken erstellen zu lassen ist weit aus billiger als Videos. Aber es gibt auch viele Seiten, die es dir leicht machen selbst eine zu erstellen.

Ein gutes Beispiel dafür ist Canvas. In der Free-Version ist die Auswahl an Elementen leider eingeschränkt, trotzdem lassen sich schon gute Grafiken erstellen.

Ich habe euch mal eine Beispiel Infografik erstellt.

Infografik
Infografiken geben Informationen sehr anschaulich wieder. Nützlich für den User und nützlich für uns, um wichtige Backlinks zu gewinnen.

Wie immer gilt es hier die goldene Regel einzuhalten. Wichtige Informationen, anschaulich dargestellt, bestenfalls über ein Thema in deiner Nische.

Um Infografiken professionell erstellen zu lassen, empfehlen sich folgende Seiten:

Dribbble - Sehr professionell.

Fiverr - Kostengünstigere Variante.

oDesk - Freelancer die für dich Designen.

Um dir dann die Backlinks zu sichern, lade deine Infografik oder auch andere Dokumente, wie PDFs auf eine dieser Webseiten hoch.

Wohl eine der bekanntesten Techniken und nahezu auf jeder Seite empfohlen.

Broken Link Building (auch bekannt als Dead Link Building). 

Der Unterschied zwischen Broken Links und Dead Links ist:

  • Dead Link: Ein Link auf eine Website, der auf eine bereits gelöschte oder umgezogene Webseite verweist. Kurz gesagt, der Link wurde von der Quellseite entfernt.
  • Broken Link: Führt zu einer falschen oder veralteten URL der Website und verursacht einen 404 Fehler.

Zur Technik:

  • Du suchst Seiten mit beschädigten Links, egal ob Dead- oder Brokenlinks.
  • Anschließend nimmst du mit den Autoren / Webmaster Kontakt auf, üblicherweise über das Kontaktformular / E-Mail und weist freundlicherweise auf diese kaputten Links hin.

Das Ziel ist es dann, diesen Link durch einen funktionierenden Link zu deiner Website zu ersetzen oder durch deine hilfreiche Mitarbeit den Link zu deiner Webseite, irgendwo untergebracht zu bekommen.

Zum Überprüfen der Seiten auf beschädigte Links lässt sich Moz, Ahrefs oder bspw. die Chrome Extension - Check my Links nutzen.

Welche Seiten sollte ich suchen?

  • Seiten mit vielen Links - umso mehr Links umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass einer beschädigt ist.
  • Autoritäre Backlinkseiten deiner Mitbewerber - hier kannst du sozusagen Links "stehlen".
  • Seiten mit ähnlichen Inhalt, damit sich auch der Link ohne Weiteres mit deiner Webseite/Beitrag ersetzten lässt.
  • Google Suche nach deinen Keywörtern.
  • Katalog oder Resource Seiten wie bspw. Wikipedia erleichtern die Suche - Gib bei Google Folgendes ein: site:wikipedia.org “Keywort” intext:”Seite nicht mehr abrufbar”

Einen großen Fehler solltest du vermeiden!

Die Technik ist relativ bekannt und möglicherweise werden autoritäre Seiten öfters nach Backlinks gefragt. Du solltest daher auf keinen Fall aufdringlich wirken. Sei so freundlich wie nur möglich, wenn du mehr als einen beschädigten Link gefunden hast, oder sogar noch weitere hilfreiche Tipps hast, teile am besten alles mit. Das erhöht die Chancen.

Am besten nur indirekt nach einen Link fragen.

Ein gutes Beispiel ist folgender Satz:

"[...] mir sind dann ein paar Links aufgefallen, die nicht zu funktionieren scheinen. Hier eine Liste [Liste von beschädigten Links]. Ich hoffe, das hilft weiter. Ich habe vor kurzen einen Artikel zu diesem Thema veröffentlicht. Der Artikel könnte eine tolle Ergänzung zu Ihrem Beitrag sein. So oder so, behalten sie die Qualität Ihrer Beiträge bitte genauso bei, gefällt mir sehr gut! [...]"

Diese Methode ist extrem effektiv, da beide Seiten davon profitieren.

Der Autor/Webmaster beseitigt das Problem und verbessert dadurch seine Seite und du kriegst deinen wohlverdienten Backlink. 

10. Selbstverlinkung - Web 2.0 (WordPress Jimdo ect.)

Beim ursprünglichen World Wide Web sprach man vom Web 1.0.

Web 2.0 ist eine Erscheinung, die sich durch die Zeit entwickelt hat. 

Es geht vor allem darum, dass Nutzer nicht mehr nur passiv sind und Webseiten Inhalte statisch, sondern Nutzer aktiv Inhalte hinzufügen und Webseiten dynamisch gestaltet werden. Vor allem die sozialen Medien haben zu dieser Entwicklung beigetragen. 

Wichtig für uns:

Web 2.0-Seiten, ermöglichen dir informative Inhalte zu veröffentlichen, um Traffic und Backlinks für deine Seite zu generieren.

Es gibt mittlerweile viele Webseiten, bei denen sich kostenlos ein Blog einrichten lässt. 

Anstelle eines ausführlichen Gastbeitrages kannst du dir also auf einer dieser Seiten einen kostenlosen Blog einrichten, zusätzlich zu dem Vorteil, dass diese Seite dir gehört (bzw. solange du Mitglied auf dieser Plattform bist), gewinnst du so auch noch ein paar sehr wertvolle Backlinks! 

Natürlich ist zu beachten, nicht einmalig einen Blog mit Link zu erstellen und die Seite dann verkommen zu lassen.

Sieh diese Seiten als eine perfekte Möglichkeit an, viel Traffic auf deine Webseite umzuleiten. Dazu solltest du aber in regelmäßigen Abständen qualitativ hochwertige Inhalte auf diesen Seiten erstellen.

In diesem Sinne wäre es klug Artikel mit langfristigen Wert zu erstellen. 

Ein letzter Tipp noch. Verlinke am besten mit dem Artikel auf mehrere Autoritätsseiten, nicht nur auf deine Eigene. Am besten verlinkst du deine Seite auch nur ganz sporadisch und dezent, dort wo es passt. Das lässt die Seite authentischer wirken und nicht wie eine billige Eigenwerbung.

Hier findest du eine Liste mit High Domain Authority Seiten.

Welche Methoden Backlinks aufzubauen solltest du vermeiden?

Manchmal werden leider auch Empfehlungen ausgesprochen Backlinks aufzubauen, die dir eher schaden werden. Nimm dich davor in Acht.

Hier nochmal zur Übersicht:

  • Backlink Generatoren
  • Backlinks kaufen
  • Low Quality Links
  • Spam
  • Zu kurz geratene oder einfach qualitativ schlechte Blogs/Beiträge/Kommentare etc.
  • Zu schnell, zu viel.

MOZ Link Explorer : Hiermit lassen sich zwei sehr nützliche Werte auslesen. Page Authority und Domain Authority. Auf einer Skala von 0 - 100 wird das Potenzial der jeweiligen Seite gemessen. Wobei 100 für das höchste Potenzial steht. Im Idealfall möchtest du Backlinks einer Website mit einer Domainautorität von 40/100 oder höher. Aber auch Verknüpfungen mit relevanten Seiten und niedrigeren Werten können sich lohnen, da sie schließlich auch für Traffic sorgen. 
Domain Authority: Vorhersage des Ranking-Potenzials einer Root-Domain im Vergleich zu den Domains im Index von Moz. (Keine Sorge Moz listet allein über 35 Billionen Backlinks im Index.) Der Wert wird verwendet, um die Wahrscheinlichkeit zu vergleichen, einen Rang über dem deiner Mitbewerber zu erreichen.
Page Authority: Vorhersage des Ranking-Potenzials einer Seite in Suchmaschinen basierend auf einem Algorithmus von Linkmetriken.

Moz Link Explorer
Moz Link Explorer. Suche dir Seiten in deiner Fachrichtung mit einer hohen Domain / Page Authority und versuche dir dort einen Backlink zu ergattern.

Ahrefs Backlink Checker : Schnelle, genaue und sehr übersichtliche Ergebnisse. Hier bekommst du einen Einblick in die Anzahl der Backlinks, von wem sie stammen und auch viele weitere Details, bspw. ob der Do-Follow Tag gesetzt ist. Dazu kommt ein wichtiger Fakt, Ahrefs hat den zweitaktivsten Web-Crawler nach Google und damit die beste Backlink-Datenbank der Branche.
16 Billionen - bekannte Links, 170 Millionen - einzigartige Domains, 5 Milliarden - gecrawlte Seiten pro Tag. 

Ahrefs Backlink Checker
Ahrefs Backlink Checker. Nützlich um den Überblick über die eigene Webseite und die der Konkurrenz zu bewahren.

Linkody Tracking & Analyse : Diese Seite ermöglicht dir das Tracking von dazu gewonnenen oder verlorenen Backlinks und auch weiterer umfassender Analysen. Linkody automatisiert den gesamten Prozess der Backlink Überwachung. Rechtzeitig zu wissen, wann Backlinks verloren gehen oder gewonnen werden, ist essenziell. Die Analyse funktioniert mit einer Vielzahl von Metriken. Der größte Vorteil liegt auf der Hand. Linkody spart dir eine Menge Zeit ein. Es wird außerdem eine 30 Tage kostenlose Testversion angeboten, dazu ganz einfach registrieren, es ist keine Kreditkarten Angabe nötig.

Linkody Tracking und Analyse
Linkody Tracking und Analyse. Tägliche Berichte, die einen Einblick in den Zustand des Linkprofils geben.

Abschließende Worte:

Für diesen Beitrag haben ich viel Zeit und Recherche aufgewandt um mit dir aktuelle, zuverlässige und wertvolle Informationen zum Thema "Backlinks" zu teilen. Möglicherweise hast du teilweise weitere Anregungen, Ideen, bessere Tools oder Links als solche, die ich in diesen Beitrag verwendet habe. Oder sind ein paar Fragen offengeblieben?

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PS: Dieser Beitrag wird stets aktualisiert und verfeinert, es lohnt sich immer mal wieder reinzuschauen.